Mails an King

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Mails an King

Beitrag  Gast am So 13 Mai - 10:23

Berichtverfasser: Scout Alexander Mitchel

Der Bericht enthält Informationen über die Zerschlagung der Vikinguntergruppe am 12.08.368 und den folgenden Verbleib der Überlebenden auf dem Planeten N130-P09.


Der Angriff der Allianz fand am 12.08.368 um 17:30:00 Uhr statt. Zu dem Zeitpunkt hatten wir keine Informationen darüber, dass die Feinde auf uns aufmerksam geworden waren. Zu dem kann man nur mutmaßen wie sie herausfanden, dass wir uns auf N130-P09 befanden. Tage zuvor hatten zwei meiner Männer Kontakt zu einer Person aufgenommen. Sie erhielten Informationen zur Besetzung des Stützpunktes der Allianz der sich auf dem Planeten befand.
Wir planten seit längeren schon die Übernahme dieser Basis um uns einen militärischen Vorteil zu verschaffen. Einen Tag vor diesem Angriff drangen jedoch mehrere bewaffnete Einheiten in den Epsilon-Stützpunkt ein. Es gab wenige Chancen zu überleben. Offensichtlich wussten sie nicht nur wo wir uns befanden, sondern wie wir organisiert waren. Die Waffenkammern hatten sie innerhalb weniger Minuten belagert und versiegelt. Mandara, der Anführer der Epsilon, versuchte die restlichen Leute die ihm zur Verfügung standen zu koordinieren. Zu dem Zeitpunkt war jedoch bereits bekannt, dass der Stützpunkt infiltriert und besetzt wurde. Mandara ignorierte diesbezüglich meine Warnung und schickte weitere Leute gegen die Allianz vor.

Die Flucht von der Epsilon Basis gelang ausschließlich Kim Smithington, Carly Swagger (+ 2 Kinder) sowie mir. Es ist mir nicht bekannt, dass es weitere Überlebende gab. Wir benutzten dabei einen Vikingtransporter, der bei der Landung massive Schäden genommen hatte. Zu Fuß flohen wir und gelangten in die naheliegende Stadt, wo wir in den Slums Zuflucht fanden.

Die nächsten Tage verhielten wir uns ruhig und versuchten ausschließlich mit Diebstahl zu überleben.

In den folgenden Monaten waren wir ständig auf der Flucht vor der Allianz und versuchten uns im Untergrund aufzuhalten. Mit Diebstahl und schwarz Arbeit hielten wir uns relativ gut über Wasser. Dabei versuchten wir Kontakt zu anderen Slum Bewohnern zu vermeiden.
Kim versuchte in den letzten fünf Jahren einen Sender zu bauen der von der Allianz nicht wahrgenommen werden konnte. Es dauerte etwas bis er die Kalibrierung richtig stellen konnte und wir die Teile zusammen suchten.
Wir haben zirka 374 die Slums verlassen, weil uns die Allianz dicht auf den Fersen war. Sie haben die Kontrollen von eigenen Leuten in den letzten Jahren drastisch verstärkt. Möglicherweise ist es eine Reaktion auf die vermehrten Rebellen die sich im Untergrund bilden.
Wir trafen in der Kanalisation auf eine der Gruppierung und schlossen uns eine Zeitlang ihnen an. Sie sind eine der wenigen die Wissen wer wir wirklich sind. In den folgenden Monaten halfen wir der Untergruppe bei kleineren Aufträgen. Es war eine Voraussetzung bei ihnen bleiben zu können.
Es verlief nicht alles nach Plan. Bei dem letzten Auftrag wurden wir selbst mächtig in die Mangel genommen. Ich weiß nicht wie lange ich selbst außer Gefecht war, aber ich kann sagen das Kim sowie Carly ebenfalls verletzt wurden. Trotz allem mussten wir aus der Kanalisation fliehen. Die Allianz hatte aufgedeckt das wir uns dort unten befanden. Irgendwann mussten sie ja anfangen nachzudenken. Wir flohen in eine Lagerhalle die Ripper – so hieß der Anführer der Gruppe – für geeignet hielt. Dort blieben wir solange es nötig war. Kim hatte irgendwann geschafft das Notsignal zu senden – ich erinnere mich nicht mehr wann es genau war, möglicherweise war ich zu diesem Zeitpunkt unterwegs.
Kim hatte die Idee ein Raumschiff zu bauen – wenn der Mann eine Idee hat, dann kann man sich darauf verlassen. Er baute es, benötigte aber weitere Teile dafür, wodurch wir uns auf die Suche machten. Wir besorgten uns Uniformen der Allianzer und drangen in die „Einrichtung“. Dort bekamen wir die Informationen das ein Viking hingerichtet werden sollte. Wir wollten ihn holen und verschwinden. […]

Wir erreichten den Platz auf dem Alexander Mitchel hingerichtet werden sollte. Ich wusste nicht, das es mein Vater war. Erst als wir näher kamen, wurde mir bewusst wer dort kniete. Carly trennte sich von mir und wollte Ablenkung schaffen, damit wir ihn vielleicht doch retten konnten. Aber in Angesicht der Menge unmöglich. Die Situation geriet außer Kontrolle. Was bei Swagger passierte weiß ich nicht.
Ich schoss auf die Allianzer und sie schossen zurück. Nachdem ich auf das Podest gezogen wurde, brachte jemand meinen Vater um. In dem Moment rettete uns die Axon das Leben.


King,
hier ist der Bericht. Ich weiß das es für Reue nie zu spät ist, was vorgefallen ist tut mir Leid. Es wird in diesem Maße nicht mehr geschehen.

Mit freundlichen Grüßen

Scout


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Re: Mails an King

Beitrag  Gast am Di 29 Mai - 3:49

Sehr geehrter Mr. King,

aus dem Bericht von Learch Lenders geht hervor, dass Mr Theodor Walker offensichtlich der schwarzen Substanz ausgesetzt war. Bitte versuchen Sie ihn umgehend zu finden und lassen Sie ihn unter Bewachung stellen, dafür solle wohl ein Quarantänezelt von der Medizin zur Verfügung stehen.

Desweiteren ist Mr. Jarlem Ysurg nicht zu der Blutabnahme gekommen. Er ist unser Koch und scheint auch mehere Tage nicht gesehen worden zu sein. Versuchen Sie die Umstände zu klären, wo er sich befindet und bei nöten, soll einer kontrollieren das er dort ordungsgemäß erscheint.

Mfg
Price

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Re: Mails an King

Beitrag  Gast am Di 29 Mai - 8:32

Sehr geehrter Mr. Price,
der Verbleib von Mr Theodor Walker ist im Moment unbekannt, ich instruiere die Wachen ein Besonderes Augenmerk auf ihn zu werfen, falls sie ihn finden und ihn an die Krankenstation zu überstellen!
Von Mr. Jarlem Ysurg fehlt ebenso jede Spur, er wollte mit einer Küchenhilfe einen Platz für eine Feldküche finden (es sollte sich im Lager befinden), erschien jedoch nicht mehr bei der Zählung. Die Küchenhilfe kam zurück, wusste allerdings nichts vom Verbleib des Kochs, der noch etwas erledigen wollte. Wir gehen im Moment davon aus, dass er sich in den Wäldern aufhält. Auch hierauf achten die Wachen an den Lagergrenzen ab sofort besonders!

gez. Ryan King, SEC

Als Notiz, die persönlich mitgeteilt wurde:
Ryan King schrieb: "Ich gehe nicht davon aus, dass Mr. Walker noch am Leben ist. Wir haben heute morgen seine Jacke etwa 200 Meter südlich des Lagers blutverschmiert gefunden. Das Blut ist in der Analyse, ich bezweifle jedoch in wie weit das Lazarett die Blutproben zweifelsfrei Mr Walker zuordnen kann."

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Re: Mails an King

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